10Base-T
Die IEEE 802.3i-Spezifikation für Ethernet mit 10-MBit/s-Basisbandübertragung über symmetrisches
Vierdrahtkabel mit 100 Ohm.
Access Point
Zentraler Funkknoten, der für ein bestimmtes Gebiet die Versorgung der Clients mit der
drahtlosen Netzanbindung übernimmt.
Authentication
Überprüfung von Benutzer und Zugriffsrechten, um unerlaubte Zugriffe auf Netze, Server,
Programme und Daten zu verhindern.
Bandbreite
Der insgesamt verfügbare Bereich für Signalfrequenzen, die über einen Kommunikationskanal
gebracht werden können. Die Kapazität eines Kanals wird in Hertz (Hz) gemessen.
Allgemein bezeichnet man damit die Übertragungskapazität eines Übertragungsmediums,
gemessen in Bits pro Sekunde (Bit/s).
Bitrate
Die Übertragungsgeschwindigkeit, mit der Daten gesendet werden, wird als Bitrate bezeichnet.
Breitband, Broadband
Eigenschaft eines Netzwerks, in dem mehrere voneinander unabhängige Trägersignale per
Muliplextechnik in ein einziges Kabel eingespeist werden. Mit Breitbandtechnik ist es möglich,
dass mehrere Signale in einem Kabel koexistieren können, ohne dass sich die unterschiedlichen
Verkehre behindern oder stören, da die Signale auf unterschiedlichen Frequenzen übertragen
werden (Kabelfernsehen wird z.B. per Breitband übertragen).
DHCP
DHCP steht für "Dynamic Host Configuration Protocol".
Protokoll zur dynamischen Vergabe von IP-Adressen im LAN. Der Systemadministrator gibt
den Bereich der IP-Adressen vor und jeder Client am LAN hat seine TCP/IP-Software so
konfiguriert, dass sie seine IP-Adresse beim DHCP-Server anfordert.
Es findet also eine Art Leasing von Adressen über eine einstellbare Zeit statt.
Encryption
Verschlüsselung. Verfahren, durch das ein klarer Text (plain text) in eine Zeichenfolge
umgewandelt wird, die als unverständlicher Datensalat erscheint. Zur Umwandlung werden
eindeutig definierte Regeln und Algorithmen verwendet, die den Schlüssel der Verschlüsselung
bilden und daher geheim und vertraulich gehalten werden. Dieser Schlüssel muss auch zur
Entschlüsselung verwendet werden. Verschlüsselt werden können private oder vertrauliche
Nachrichten, wenn sie ‚abhörsicher’ übertragen werden sollen.
Ethernet
Sammelbezeichnung für eine Reihe von Basisbandnetzen unterschiedlicher Topologie,
die alle mit dem CSMA/CD-Zugriffsverfahren arbeiten. Ist heute die am weitesten verbreitete
LAN-Technologie. Siehe auch 10Base-T, 100Base-TX und Gigabit.
FTP
Das FTP-Protokoll (File Transfer Protocol) dient der Übermittlung von Dateien zwischen
verschiedenen Systemen in ein Basisverzeichnis oder direkt auf Ihren Computer.
FTP basiert auf dem Transportprotokoll TCP.
Firewall
Ein Sicherheitsmechanismus, der einen Server, ein Subnetz oder den gesamten Bereich eines
Endbenutzers gegen unautorisierten Zugriff oder Zugang schützt. Die Firewall-Funktion kann
durch allein operierende Geräte oder durch Router oder Switches ausgeübt werden.
Frame
Eine Einheit zur Übertragung von Daten in einem LAN. Ein Frame beinhaltet Start- und
Endsequenzen, Kontrollzeichen, Informationen, Adressen und Prüfzeichen.
Gateway
Ein Gateway ist ein Rechner oder Router als Vermittler zwischen zwei (ver-schiedenen)
Netzwerken. Bei direkten Internet-Wählverbindungen ist der Internet-Provider das Gateway.
Bei Einsatz eines Routers ist innerhalb des lokalen Netzwerks dieser das Gateway.
Hub
Sternkoppler, an dem sternförmig LAN-Stationen angeschlossen werden.
Moderne Hubs sind modular aufgebaut und ermöglichen den gleichzeitigen Anschluss
unterschiedlicher Netzwerke.
IEEE
IEEE steht für "Institute of Electrical and Electronic Engineers"
Es ist ein technisches Gremium aus mehr als 350.000 einzelnen Mitgliedern in mehr als 150 Ländern.
IEEE veröffentlicht Literatur über technische Neu- und Weiterentwicklungen, initiiert Konferenzen
und ist für die Festlegung von Industrie-Standards verantwortlich.
IEEE 802, 802
Die Standards der IEEE-Arbeitsgruppe 802 befassen sich mit der Normierung der unteren beiden
Ebenen im ISO/OSI-Referenzmodul für lokale Netzwerke.
IEEE 802.11, 802.11
Allgemeiner Standard des IEEE, der den Aufbau und die Mechanismen drahtloser Netze beschreibt.
IEEE 802.11a, 802.11a
Erweiterung des Standards 802.11 um eine höhere Datenrate (54 MBit/s) und ein anderes
Frequenzband (5 GHz).
IEEE 802.11b, 802.11b
Erweiterung des Standards 802.11 um eine höhere Datenrate (11 MBit/s) unter Beibehaltung
des Frequenzbandes (2,4 GHz).
IEEE 802.11g, 802.11g
Erweiterung des Standards 802.11 um eine höhere Datenrate (54 MBit/s) unter Beibehaltung
des Frequenzbandes (2,4 GHz).
Intranet
Ein privates Netz, welches sich durch den Einsatz von Internet-Techniken, die Verwendung
von IP als Netzprotokoll und die Nutzung Web-basierender Anwendung auszeichnet.
IP
IP steht für "Internet Protocol"
Das Layer-3-Protokoll der Protokollgruppe TCP/IP. Es unterstützt das Internet und zahlreiche
private Netzwerke. IP sorgt für den verbindungslosen Transport von Datagrammen für Protokolle
der Transportschicht wie TCP und UDP.
iWLAN
Industrial WLAN sind speziell für den industriellen Bereich angepasste WLAN-Komponenten, die
die diversen Industriespezifikationen und -Vorgaben erfüllen. Dies beinhaltet einen bestimmten
Temperaturbereich, die steckerlose Stromversorgung und damit einhergehende
Spannungsversorgungsmöglichkeiten, sowie spezielle Gehäuse in den benötigten IP-Klassen.
LAN
LAN steht für "Local Area Network".
Ein räumlich eng begrenztes Netzwerk. Räumlich eng bedeutet in der Praxis meist ein Gebäude
oder ein Teil eines Gebäudes (Etage), das sich unter Kontrolle eines Besitzers befindet.
LANs haben meist auch ein Fileserver-Konzept für die Daten-, Platten und Peripherieverwaltung zur
gemeinsamen Benutzung durch alle Netzteilnehmer.
Layer 2
In einem Layer 2 Netzwerk ist das eindeutige Identifizierungsmerkmal die MAC Adresse.
LED, LEDs
LED steht für "Light Emitting Diode". Es handelt sich um Leuchtdioden zur Erkennung des Status.
MAC
MAC steht für "Media Access Code".
Bezeichnet die weltweit eindeutige, sechsstellige (45 bit) Hardware-Adresse, die jeder Hersteller
seinen Netzwerkgeräten zuteilt.
NAT
NAT steht für "Network Address Translation"
Verfahren, bei dem IP-Adressen im Paketkopf während des Transports zum/vom Internet gezielt
verändert werden. Die intern verwendeten Netzwerkadressen werden vom Router durch eine
IP-Adresse ersetzt. Innerhalb eines Firmennetzes können auch durchaus IP-Adressen doppelt
vergeben werden. Durch den Einsatz von NAT werden die internen User nach außen nicht sichtbar.
Packet, Packets
Eine Gruppe von Bits, einschließlich Nutzdaten und Steuerdaten, die in einem bestimmten Format
angeordnet sind und als Ganzes übertragen werden.
PPPoE
PPPoE steht für "Point to Point Protocol over Ethernet" und wurde von der PPP Arbeitsgruppe des
IETF erarbeitet. PPPoE ist ein viel einfacherer Weg, um eine PPP-Verbindung über einen
xDLS-Zugang für ein ans Ethernet angebundenes xDSL-Modem aufzubauen. Es nützt die Vorteile
der geteilten Ethernet-Umgebung zugleich mit PPPs vertrautem und sicheren Dial-Acess
Benutzermodel. Es erlaubt einzelnen PCs, eine PPP Session zu verschiedenen Zielnetzwerken zur
gleichen Zeit aufzubauen, oder der aber einem LAN und mehreren PCs, simultan PPP-Sessions zu
verschiedenen Zielnetzwerken aufzubauen.
Protokoll, Protocol
Eine formale Beschreibung von Benachrichtigungen, die zwischen zwei oder mehreren Systemen
ausgetauscht werden, um Informationen zu übertragen. Ferner die Regeln, die dabei beachtet
werden müssen.
RJ-45
Eine achtpolige Steckverbindung u. a. für den Anschluss von z.B. 10BaseT-Kabel.
Router
Ein Router verbindet ein Netzwerk (z.B. LAN’s) mit einem Telekommunikationsnetz oder einem
anderen Subnetz. Er wählt den optimalen Weg, den der Datenverkehr vom Sender zum Empfänger
nimmt, er benützt dabei ein Vermittlungsprotokolle (Routing-Protokoll).
Server
Ein Computer, der den Zugriff auf das Netz und auf gemeinsam genutzte Netzressourcen wie
Drucker und Festplatten regelt.
SNMP
SNMP steht für "Simple Network Management Protocol".
Protokoll aus der TCP/IP-Welt zum Transport von Managementinformationen.
Zu den Bestandteilen eines SNMP-basierenden Managementsystems zählen Agents oder
Proxy-Agents (meist in den zu verwaltenden Geräten selbst), ein Manager (Programm mit dem der
Netzwerkverwalter arbeitet) sowie eine MIB. SNMP hat ein einfaches Kommando-Set, um
Informationen zwischen Manager und Agent auszutauschen, Veränderungen an einem
Netzwerkgerät vorzunehmen und Ereignisse zu melden.
switched WLAN
WLAN Infrastruktur welche durch eine Zentrale Logik gesteuert wird; Switch.
Hierbei übernimmt der WLAN Switch das Handover zwischen den AP (Sender).
Extricom switched WLAN baut mit allen AP (Sendern) ein WLAN auf nur einem Kanal auf,
somit erreicht man eine 0 ms Latency Zeit.
WAN
"Wide Area Network" – Allgemeine Bezeichnung für Weitverkehrsdatennetze.
WEP
"Wired Equivalent Privacy" – bezeichnet ein für Wireless LAN’s verwendetes 64-Bit
Verschlüsselungsverfahren.
WiFi
"Wireless Fidelity"
Der als WECA (Wireless Ethernet Compatibility Alliance) gegründete Interressenverband wurde
kürzlich in WiFi-Alliance umbenannt.
Wireless, Wireless LAN
Kabelloser Zugang zu einem Local Area Network, auch Funknetzwerk genannt.